Was kostet die Dose?
Wir gehen von Mehrkosten der Dose in Höhe von 20 Cent aus. Sowohl unsere Marktstudie als vor allem auch das Verhalten der Käufer am Point of Sale zeigen, dass Käufer bereit sind, zum Teil einen noch deutlich höheren Preisaufschlag zu zahlen, um ein gut gekühltes Getränk zu erhalten. Eine Dose, die im Einzelhandel zwischen 45 Cent und 1,30 Euro kostet, wird an Stränden, Raststätten etc. mit 2,50 Euro bis 4,70 Euro verkauft.

Gibt es Wettbewerber?
Zurzeit ist uns kein Wettbewerber bekannt, der ernsthaft versucht, sich am Markt zu etablieren. Grundsätzlich gab es jedoch schon eine ganze Reihe von Versuchen, eine selbstkühlende Dose zu entwickeln. Dabei waren die technischen Ansätze vollkommen unterschiedlich. Eines war allen Versuchen gemeinsam: sie waren zu teuer, weil sie jede Menge Spezialfertigungen erforderten. Allerdings gehen wir in unseren Prognosen davon aus, dass es auf Sicht zu einem Wettbewerb kommt. Dies stellt deshalb kein Problem dar, weil der Markt gross genug ist, um einer ganzen Reihe von Unternehmen Wachstumschancen zu gewähren.

Warum gibt es die Dose noch nicht?
Bislang sind alle Versuche an der Finanzierbarkeit oder am zu hohen Marktpreis gescheitert. Technisch ist die Dose durchaus eine Herausforderung. Wir denken aber, dass wir die bisher einfachste und günstigste Lösung erdacht haben, die deshalb auch umsetzbar ist. Erste Prototypen haben diese Annahme bestätigt.

Wie groß ist der Markt?
Weltweit werden mindestens 300 Mrd. Dosen im Jahr hergestellt, auf Europa entfallen davon ca. 52 Mrd. Dosen. Eine Sonderstellung nimmt der deutsche Markt ein. Vor der Einführung des Dosenpfands lag die Zahl der Dosen in Deutschland pro Jahr bei 7,5 Mrd. Dosen. Mit Einführung des Pfands sank die Zahl auf 250 Mio. Stück. Inzwischen weist der Markt wieder zweistellige Wachstumszahlen auf und im vergangenen Jahr konnte erstmal wieder mehr als 1 Mrd. Dosen abgesetzt werden. Alle Experten gehen davon aus, dass sich der starke Wachstum fortsetzt.

Wer stellt Dosen her?
Weltweit gibt es nur drei Hersteller von Bedeutung. Es sind alles börsennotierte Unternehmen mit weltweiten Niederlassungen und Produktionsstandorten. Der in Deutschland größte Hersteller ist die Ball Package Group mit 4 Standorten und dem Hauptsitz in Ratingen bei Düsseldorf. Aber nicht nur diese Unternehmen kommen für uns als Partner in Frage, sondern auch einige Unternehmen, die neu an den Markt drängen.

Wie hoch ist das Stammkapital von Do-Tech?
Die do-tech verfügt zurzeit über ein Stammkapital in Höhe von 672.000 GBP. Dieses Stammkapital soll noch vor dem Börsengang auf 800.000 GBP erhöht werden. Die do-tech GmbH, die eine 100 %ige Tochter der PLC ist, verfügt über ein Stammkapital von 250.000 Euro.

Wer sind die handelnden Personen?
Sven Schipper, geboren in Köln, ist seit 1992 selbstständiger Kaufmann. 1995 legte er seine Prüfung als Finanz- und Börsenberater ab und führte danach verschiedene Investmentgesellschaften in verantwortlicher Position. 2010 sicherte er sich das Patent für die selbstkühlende Getränkedose und gründete zu deren Weiterentwicklung und Markteinführung die Do-Tech Aktiengesellschaft PLC, deren Mehrheitsaktionär er ist.

Warum ist do-tech eine PLC?
Es ist sehr teuer, eine solche Idee wie die selbstkühlende Dose an den Markt zu bringen. Deshalb haben wir versucht, überall da, wo es möglich war, Geld zu sparen. Und ein Börsengang war auf diesem Weg am preiswertesten. Alles in die Dose, nichts in den Wasserkopf und in die Banken – das ist unser Motto.

Wann wurde die Gesellschaft gegründet?
2010 – allerdings hat Herr Schipper diesen überaus interessanten Markt bereits seit vielen Jahren ständig im Blick, hat viel Zeit und Geld investiert und ist jetzt sicher, die Früchte seiner Arbeit ernten zu können.

Wie entwickelt sich der Markt?
Weltweit wächst der Markt für Getränkedosen. Die Vorteile überwiegen die Nachteile – und der größte Nachteil, die schlechte Umweltbilanz, wurde in den letzten Jahren stark relativiert. Damit ist ein stabiler Aufwärtstrend wahrscheinlich. Dabei ist do-tech nicht auf Wachstum des Marktes angewiesen, weil ohnehin nur von einem verschwindend geringen Marktanteil ausgegangen wird – do-tech ist nicht auf eine Markt beherrschende Position angewiesen, um viel Geld zu verdienen.

Wo soll produziert werden?
Als Produktionsstandort bietet sich das unmittelbare Umfeld eines Dosenherstellers an. Ball Package hat einen Standort in Sachsen-Anhalt. Dieser Standort bietet sich auch an, weil es dort attraktive Fördermöglichkeiten über Eu-Mittel gibt, da es sich um eine Förderregion handelt.

Wie sieht die Produktion aus?
Es wird nicht die eigentliche Dose hergestellt. Der Korpus wird von einem der Hersteller bezogen, es wird lediglich die Kühleinheit eingesetzt und fixiert. Dann wird der Korpus mit Einsatz an den Getränkehersteller weitergeleitet, separat auch der Deckel.

Wie sieht es mit dem Umweltschutz aus?
Die Dose galt lange als Umweltsünder, weil viel Energie zur Herstellung eingesetzt werden muss und die Dose ein Wegwerfartikel war. Inzwischen sieht die Umweltbilanz deutlich günstiger aus: die Dose ist leichter geworden, das Blech ist nur noch so dick wie ein Menschenhaar – und fast jede Dose wird recycelt, wobei kein Wertverlust entsteht – die Dose ist somit zum wahren Energietresor geworden – eine recycelte Dose wird mit 85 % weniger Energie hergestellt als eine neue Dose.

Welche Vorteile bietet die Dose?
Die Getränkedose bringt für alle Marktteilnehmer erhebliche Vorteile gegenüber anderen Verpackungen.
Die Verbraucher schätzen die Dose, weil sie leicht ist, wenig Platz benötigt und nahezu unzerstörbar ist (eine handelsübliche Dose hält einem Innendruck von 6,2 bar stand). Außerdem ist sie leicht zu öffnen, schnell zu kühlen und gilt als Garant für die Frische des Getränks, da man beim öffnen über das Zischgeräusch eine eindeutige Rückmeldung erhält darüber, dass das Getränk unberührt war.
Der Vorteil des Abfüllers liegt bei der Getränkedose eindeutig bei der großen Füllöffnung (der Deckel wird erst nach der Befüllung aufgesetzt) und der damit ermöglichten hohen Befüllungsgeschwindigkeit. Außerdem ist die Dose die einzige Verpackung, die vollkommen vor Lichteinfall schützt. Damit ist die Dose optimal für licht- und sauerstoffempfindliche Getränke. Weitere Vorteile sind das gute Gewichtsverhältnis von Inhalt und Verpackung sowie die gute Stapelbarkeit, die eine geringere Lagerfläche bedingt.
Der Handel schätzt die Getränkedose ebenfalls ob ihrer guten Stapelbarkeit, weil die Dose so im LKW und im Regal nur etwa die Hälfte der Fläche von Flaschen benötigt. Außerdem ist die Dose im Regal aufmerksamkeitsstärker als eine Flasche, da sie bunter und mit glänzendem Lack besprüht werden kann.

Wo ist der Sitz der Gesellschaft?
Die do-tech PLC ist in Kingston, Großbritannien. In Deutschland unterhält die PLC eine  Niederlassung, die im Handelsregister Düsseldorf eingetragen ist. Außerdem vertritt auch die do-tech GmbH die Interessen der Gesellschaft in Deutschland.

Gibt es überall Pfandpflicht auf Dosen?
Nein, die Pfandpflicht ist eher eine Ausnahme am deutschen Markt. In vielen anderen Ländern besteht gar keine Pfandpflicht. In den USA gibt es in einigen Staaten eine Pfandpflicht in anderen keine.

Wie wird sich der Dosenmarkt entwickeln?
Er wird weiter wachsen, weil gerade in weniger entwickelten Regionen die Vorteile der Dose enorm ins Gewicht fallen. Wir sollten den Markt nicht aus deutscher Sicht betrachten, da wir hier gewohnt sind, dass es überall Kühlschränke gibt und Getränke nicht wirklich mitgeführt werden müssen.

Ist die Dose eine Wegwerfverpackung?
Im Prinzip ja, allerdings werden inzwischen ca. 90 % aller Dosen recycelt – damit ist die Dose die am meisten wiederverwendete Verpackung und gilt inzwischen als wahrer Energietresor. Besonders günstig ist es, dass eine Dose ohne jeden Qualitätsverlust recycelt werden kann.

Was passiert, wenn die Dose technisch nicht realisiert werden kann?
Wir gehen davon aus, dass die Dose in jedem Fall funktioniert. Sollte sich allerdings herausstellen, dass es heute nicht absehbare Probleme gibt, so wird sich do-tech ein anderes Geschäftsfeld suchen und sich an anderen, aussichtsreichen Unternehmen beteiligen, um den Wert der Gesellschaft zu steigern und um den Aktionären zu dem erwarteten Gewinn zu verhelfen. Deshalb hat do-tech in der Satzung als Geschäftszweck auch Beteiligungsmanagement aufgeführt.

Wie sieht die Umsatzplanung aus?
2011 wird die Dose zu Ende entwickelt, 2012 werden Produktionsstandorte gesucht, Verträge mit Abnehmern geschlossen und eine Roadshow durchgeführt. 2013 ist der Verkaufsstart vorgesehen mit einem konservativ geplanten Umsatzziel von 66 Mio. Dosen und 5% Marktanteil. Wir bleiben in allen Einschätzungen bei 50% des Markterfolgs der wieder verschließbaren Dose und rechnen mit Wachstumsraten, die deutlich unter dem Markt liegen. Außerdem begrenzen wir unseren Marktauftritt weitgehend auf Europa und rechnen zunächst nicht mit weltweiten Erfolgen. Diese sollen erst durch eine Lizenzvergabe, die unsere rechtliche Haftung wirkungsvoll begrenzt, realisiert werden. Dennoch kommen wir schnell auf sehr lukrative Umsätze: 2016 steigt nach unseren Berechnungen alleine mit Umsätzen in Deutschland und Europa der Umsatz über 240 Mio. Euro bei geringen Kosten – spätestens zu diesem Zeitpunkt erscheint ein Verkauf des Unternehmens überaus realistisch.

Gibt es Presseartikel über do-tech?
Wir haben bislang drei Pressemeldungen veröffentlicht und darauf eine breite Resonanz bekommen. Zahlreiche Tageszeitungen, Fachmagazine und Wirtschaftszeitschriften haben bereits über do-tech berichtet. Auch einen Fernsehbeitrag gab es. Alles weitere finden Sie dazu im Newsbereich dieser Seite.

Warum gibt es keinen Aufsichtsrat?
Nach englischem Recht ist ein Aufsichtsrat nicht erforderlich. Do-Tech kann also Geld sparen. Wir werden allerdings einen beratenden Beirat einrichten aus Technikern, Rechtsanwälten und Wirtschaftsfachleuten.

Ist die Dose sicher?
Ja, es handelt sich um eine Dose, die den allgemeinen Standards entspricht - sie hält einem Innendruck von über 6 bar Stand und ist damit stabiler als jede Glasflasche

Gibt es Bedenken gegen die Gesundheitsverträglichkeit der Dose?
Wir sind uns sicher, dass wir eventuelle Bedenken in jedem Fall ausräumen können. Wir planen, alle Teile der Konstruktion, die mit dem Getränk in Berührung kommen  so zu versiegeln, wie das in Getränkedosen auch für Verschluss und Dosenwand üblich ist. Das Gas wird nicht extra produziert, sondern ist ein Abfallprodukt aus anderen Unternehmen, so dass keine Mehremission entsteht.

Gibt es einen Patentschutz?
Das PCT-Patent wurde am 14. Januar 2011 angemeldet und schützt die Entwicklung von do-tech in über 80 Staaten weltweit. Ab dem Zeitpunkt der Anmeldung hat do-tech über zweieinhalb Jahre Zeit, um in den jeweiligen Staaten die erforderlichen Patente weiter schützen zu lassen. Auch in dieser Hinsicht hat sich do-tech somit für den effizientesten und kostengünstigsten Weg entschieden.